Über die Bibliothek

Zeitschriften-Lesesaal

Entsprechend der Aufgabenstellung des Max-Planck-Instituts sammelt die Bibliothek

  • Literatur zum deutschen, ausländischen und internationalen Straf- und Strafprozessrecht,
  • zur Kriminologie und ihrer Bezugswissenschaften (vor allem Psychiatrie, Soziologie, Psychologie und Sozialwissenschaften allgemein),
  • völkerrechtliche Grundwerke,
  • Arbeiten zum Informations(straf)recht und der Rechtsinformatik sowie
  • Literatur zum Medizinrecht.

Der Bestand beläuft sich zur Zeit auf mehr als 400.000 Bände und wächst jährlich um über 10.000 Bände. Rund ein Drittel dieser Neuerwerbungen sind kriminologische Publikationen. Die Bibliothek bezieht etwa 1.500 - überwiegend ausländische - Zeitschriften und Periodika. Seit 1993 werden alle Neuerwerbungen im Verbundkatalog des Südwestdeutschen Bibliotheksverbunds katalogisiert und gleichzeitig in den institutseigenen Datenpool übernommen. Nach diesen Beständen kann via Internet im OPAC recherchiert werden.

Die Bibliothek ist als Präsenzbibliothek konzipiert, die hauptsächlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts sowie den in- und ausländischen Gästen zur Verfügung steht. Daneben können in beschränkter Zahl auch institutsfremde Personen, vor allem Teilnehmer rechtsvergleichender Seminare, die Bibliothek nach vorheriger schriftlich beantragter Zulassung nutzen. Im Jahr 2008 umfasste die Gruppe dieser Tagesgäste rund 900 Personen.

Für die Institutsgäste gibt es in zwei Lesesälen 40 Arbeitsplätze, von denen die Hälfte mit PC und Internet-Anschluss ausgestattet ist. Für Tagesgäste stehen 9 Arbeitsplätze mit Laptop-Anschlüssen zur Verfügung.

Die Buchbestände sind in Freihandmagazinen untergebracht und können zur Benutzung am Arbeitsplatz im Selbstbedienungsverfahren entliehen werden. Eine Ausleihe außer Haus ist nicht möglich. Nur ausnahmsweise werden Bücher per Fernleihe verliehen.


  • Geändert am: 29.08.2011
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